Rückspülstrategie · Energie · Schmutzfracht
Den wirtschaftlich sinnvollen Rückspülpunkt belastbar abschätzen.
Der Schnellcheck vergleicht die heutige Rückspülstrategie mit einem wirtschaftlich optimierten Schaltpunkt. Berücksichtigt werden Pumpenmehrarbeit, Rückspülkosten und die aus dem beobachteten Rückspültakt abgeleitete hydraulische Verschmutzungsrate.
Kostenminimum in Abhängigkeit vom Rückspülpunkt
Steigende Pumpenmehrarbeit trifft auf sinkende Rückspülhäufigkeit. Der Schnittpunkt ergibt das wirtschaftliche Minimum.
Heutige und optimierte Jahreskosten
Nur die durch Verschmutzung beeinflussbare Pumpenmehrarbeit und die Rückspülkosten werden verglichen.
Berechnungslogik
Die reale Schmutzfracht wird über das beobachtete Verhalten des bestehenden Filters angenähert.
THGvermieden = Netto-Stromeinsparung · Emissionsfaktor des Stroms
Annahmen: konstanter mittlerer Durchfluss, linearer Differenzdruckanstieg zwischen zwei Rückspülungen, unveränderte Rückspülwirkung und konstante variable Rückspülkosten je Zyklus. Der unvermeidbare saubere Filterdruckverlust ist in beiden Strategien gleich und kürzt sich im Vergleich heraus. Nicht zyklusabhängige Jahreskosten – zum Beispiel eine unveränderte Sekundärfiltration gleicher Schmutzfracht – sollten nicht als zusätzliche Rückspülkosten angesetzt werden. Bei stark schwankendem Durchfluss muss die Rechnung zeitabhängig mit Q(t), Δp(t) und η(t) erfolgen. Die Treibhausgasangabe berücksichtigt ausschließlich den Stromverbrauch. Emissionen aus Wasserbereitstellung, Entsorgung, Chemikalien, Transport und Herstellung sind nicht enthalten. Der optionale elektrische Energiebedarf je Rückspülung wird in der Netto-Strom- und Treibhausgasbilanz berücksichtigt, aber nicht zusätzlich monetär angesetzt, da er typischerweise bereits in den eingegebenen Rückspülkosten enthalten ist.
Ergebnis mit realen Betriebsdaten validieren.
Für variable Lastprofile, mehrere Filterstränge oder Pumpen und einen belastbaren Business Case analysieren wir Ihre Zeitreihen standortspezifisch.
