Anlagendaten verbinden
Substrat-, Gas-, Druck-, Speicher-, Temperatur- und Energiedaten zeitlich konsistent zusammenführen.
Backes verbindet biologische Prozessdynamik, Gasspeicherung, Druckführung, Wärmeeintrag und Energieerzeugung in einem fortlaufend abgeglichenen Anlagenmodell. So wird aus reaktiver Fahrweise eine vorausschauende Prozessführung.
Patent angemeldet
Zwischen Substratzufuhr und nutzbarer Gasbildung liegen zeitlich verteilte Reaktionen. Ihre Dauer und Intensität verändern sich mit Zusammensetzung, Temperatur, biologischer Aktivität und aktuellem Betriebszustand.
Klassische Fahrweisen reagieren häufig erst, wenn Druck, Speicherfüllstand oder gemessener Gasstrom bereits verändert sind. Dadurch werden Gasproduktion, Speicherung, Wärmebedarf und Energieverwertung oft erst nachlaufend aufeinander abgestimmt.
Das Verfahren verknüpft biologische Gasbildung, Gasnetz, Speicher, BHKW und Wärmeführung. Entscheidungen orientieren sich damit nicht nur am aktuellen Messwert, sondern auch an der erwarteten Entwicklung des Gesamtsystems.
Das digitale Prozessmodell bildet die zeitliche Gasbildungsdynamik ab und wird fortlaufend mit realen Messwerten abgeglichen. So bleiben Prognose und Anlagenzustand konsistent miteinander verbunden.
Substrat-, Gas-, Druck-, Speicher-, Temperatur- und Energiedaten zeitlich konsistent zusammenführen.
Verzögerungen und zeitlich verteilte Reaktionen des biologischen Prozesses im Modell berücksichtigen.
Erwartete Gasverfügbarkeit sowie mögliche Speicher- und Betriebszustände vorausberechnen.
Sollwerte für BHKW, Druckführung, Wärme und Zuführung abgestimmt ableiten.
Die Auswertung verbindet biologische, hydraulische und energetische Größen. Dadurch werden Zusammenhänge, Prognoseabweichungen und Zielkonflikte zwischen Gasverwertung, Wärmebedarf und Betriebssicherheit transparenter.
Der konkrete Nutzen hängt von Anlagenkonfiguration, Datenqualität, Speichergröße und Betriebsstrategie ab und wird projektbezogen bewertet.
Die erwartete Gasbildung wird nicht erst sichtbar, wenn Druck oder Speicherfüllstand bereits ansteigen.
Leistungsplanung kann stärker am erwarteten Gasangebot und am Wärmebedarf ausgerichtet werden.
Vorausschauende Maßnahmen können helfen, kritische Speicher- und Drucksituationen zu vermeiden.
Der Vergleich zwischen Modell und Messwerten macht veränderte Prozessbedingungen nachvollziehbarer.
Für das Verfahren zur Regelung und Ansteuerung einer Vergärungsanlage mit Gasspeicherung und energetischer Nutzung wurde beim Deutschen Patent- und Markenamt eine Patentanmeldung eingereicht. Der Ansatz verbindet Gasbildungsprognose, Speicher- und Druckentwicklung sowie energetische Nutzung in einer koordinierten Prozessführung.
Wir prüfen vorhandene Daten, zeitliche Dynamik und die Kopplung zwischen Vergärung, Gasspeicher, Wärmebedarf und Energieverwertung.